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Differten, St. Gangolf

Historische Substanz: erhalten

Vor dem Neubau ihrer Kirche 1893 besaß die Kirchengemeinde Differten ein Instrument von Johann Schlaad.  Die neue Kirche St. Gangolf bekam dann ihr erstes Instrument von Dalstein & Haerpfer aus Boulay. Von 1939 bis 2002 war ein Instrument der Trierer Orgelbauwerkstatt Sebald & Brandt der Nachfolger.

 

2002 nutzte Differten eine einzigartige Chance. Durch Grubenschäden war im Vorjahr im Nachbarort Ludweiler die Kirche Herz Jesu baufällig und geschlossen worden. Von dort übernahm die Gemeinde St. Gangolf eine der prächtigsten Orgeln der Nachkriegszeit, erbaut von Haerpfer & Erman, die nach dem Weltkrieg von „JoHo“, dem frankophilen Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann gestiftet worden war.

 

Im Rahmen der Umstellung hat Orgelbau Mayer das Werk grundlegend saniert und wenige Register getauscht. 

 

Literatur:

Die Haerpfer-Orgel in der Pfarrkirche Sankt Gangolf Differten, Differten 2002.

Disposition

I Hauptwerk

Quintaton 16'

Principal 8'

Dulcian 8' (labial)

Gemshorn 8'

Oktave 4'

Gedacktflöte 4'

Quinte 22/3'

Oktave 2'

Mixture III-IV 11/3'

Trompette 8'

Tremulant

II Positiv

Rohrflöte 8'

Geigenprincipal 4'

Blockflöte 4'

Doublette 2'

Tierce 13/5'

Cymbale III 2/3'

Cromorne 8'

Régale 4'

Tremulant

III Schwellwerk

Diapason 8'

Hohlflöte 8'

Salicional 8'

Voix céleste 8'

Gedackt 8'

Principal 4'

Querflöte 4'

Nazard 22/3'

Waldflöte 2'

Tierce 13/5'

Plein Jeu IV 2'

Basson 16'

Trompette 8'

Hautbois 8'

Clairon 4'

Tremulant

Pedal

Principal 16'

Subbass 16'

Dolce 16'

Principal 8'

Bourdon 8'

Choralbasse 4'

Nachthorn 2'

Bombarde 16'

Trompette 8'

Trompette 4'

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